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Leistungen - Männermedizin

Der Begriff Männermedizin ist relativ neu. Während Frauen Befindlichkeitsstörungen viel eher durch den Arzt abklären lassen, gilt der Arztbesuch für den Mann häufig noch als ein Schwächezeichen und nicht selten werden die Männer von ihrer Frau „geschickt“, weil die Ehefrauen sich mehr Sorgen um die Gesundheit ihres Mannes machen als er selbst.

Für die Frauen ist mit der Gynäkologie eine ganze Fachrichtung entstanden und Hormone werden hier verabreicht, obwohl sie häufig nicht notwendig sind. Die Kassen zahlen sogar diese unnötigen Hormonsubstitutionen, und verweigern unverständlicher Weise die Kostenübernahme für Testosteron bei einem Mann mit Testosteronmangel. Allerdings gelingt es mir mit einigem Nachdruck dann doch, die privaten Krankenkassen von der Notwendigkeit der Therapie zu überzeugen.

Nun war ich nicht von Anfang an ein Verfechter der Testosteronsubstitution. Durch meine Praxistätigkeit konnte ich an diesem Thema jedoch nicht vorbeigehen. Es kamen Männer zu mir, die unter Potenzstörungen, Leistungsknick,  Antriebsmangel und Depressionen mit Schlafstörungen litten. Die Homöopathie erbrachte hier häufig nur einen vorübergehenden Erfolg. Antidepressiva hätten nur die Unterdrückung der Depression zur Folge gehabt. Die Verordnung von Antidepressiva wäre in gewisser Weise ein Kunstfehler gewesen, weil nicht der der Depression zu Grunde liegende Testosteronmangel behoben worden wäre. So war es offensichtlich, dass eine gravierende Besserung der Symptome eintrat, wenn sie mit einem Testosteronmangel assoziiert waren und Testosteron verordnet wurde.

Ich nahm an mehreren Fortbildungen zum Thema „Männermedizin“ teil. Meine anfängliche Befürchtung, dass durch eine Testosteronsubstitution Prostatakrebs ausgelöst werden kann, bestätigte sich nicht. Aus der Literatur ist nicht ein einziger Fall bekannt, bei dem Testosteron Prostatakrebs ausgelöst hat.

Allerdings besteht die Gefahr, dass sich ein bestehender Prostatakrebs unter Gabe von Testosteron verschlechtert. Deshalb muss vor jeder Testosteronsubstitution eine Laboranalyse und eine Ultraschalluntersuchung der Prostata erfolgen.

Nun besteht die Männermedizin nicht nur aus der Testosteronverordnung, auch wenn ich bis jetzt den Anschein erweckt haben könnte. Wichtig sind auch weitere Maßnahmen des Antiaging-Konzeptes wie Ernährungsoptimierung, Behandlung der cardiovasculären Risikofaktoren und gezieltes körperliches Training.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.jenapharm.de

 

 
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